Hinweise zum Prüfen von Rauchwarnmelder
Wie kann man Rauchwarnmelder prüfen?
Eigentlich bietet fast jeder Rauchmelder eine Testfunktion: Durch Betätigen einer Prüftaste wird der Alarmton ausgelöst, die Signalleuchte eingeschaltet und - angeblich - auch die Empfindlichkeit des Rauchmelders getestet. Leider stimmt das nur bei qualitativ hochwertigen Geräten, bei “Wühltisch-Ware” ist diese Angabe oft schlichtweg falsch!
Sie erkunden damit bei manchen "Rauchwarnmeldern" nur, ob die eingebaute Sirene und das Kontrolllämpchen intakt sind und die Batterie noch ihren Dienst verrichtet. Sie haben aber keine Garantie, dass der Melder auch wirklich bei Rauch Alarm schlägt!!!
Qualitativ hochwertigere Rauchmelder bieten dagegen einen "echten Rauchkammertest": bei diesen Rauchmeldern wird mechanisch das Eindringen von Rauch simuliert und damit zuverlässig die Funktion getestet.
Aber es ist ohnehin besser, jeden Melder gelegentlich auf seine Funktion zu testen. Das könnten Sie theoretisch tun, indem Sie einmal Zigarettenrauch direkt in den Melder blasen. Komfortabler (und gesünder) ist es allerdings, dazu spezielles Prüfgas zu benutzen. Außerdem könnten sich (wenn Sie Ihren Rauchmelder zu oft mit Zigarettenqualm einnebeln, Teerrückstände auf den empfindlichen Linsen absetzen und somit Ihren Rauchmelder außer Gefecht setzen!
In unserem Shop bieten wir u.a. ein Rauchmelder-Prüfspray (bitte hier klicken) an, das für etwa 120 Prüfungen reicht. Damit können Sie in den nächsten Jahren bequem die Rauchmelder der gesamten Verwandtschaft prüfen ...
Übrigens: Jeder geprüfte Rauchmelder - egal ob durch Prüfspray oder Zigarettenrauch - würde nach gewisser Zeit von allein die Alarmierung beenden, wenn die Rauch- bzw. Gaskonzentration wieder nachgelassen hat. Besser für ihre Nerven und die der Nachbarn ist es allerdings, einfach kurz die Batterie zu entfernen ...




